Marmelade und Gelee Verschiedenes

Physalis – Apfel – Marmelade

Im Frühjahr habe ich uns eine kleine Topfpflanze gekauft, versehen mit einem Schild mit der Aufschrift „Andenbeere“ . Da wir ein Gewächshaus haben, wollte ich einfach mal ausprobieren, was daraus wird. Die Pflanze sollte 1-1/2 m. hoch werden.

Das ist daraus geworden:

Riesengroß, nahm sie ungefähr 1/5 unseres Gewächshauses ein. Sie blühte an einigen Zweigen ziemlich früh und hatte dann auch schnell einige Beeren. Hier und da konnten wir einige probieren, etwas fremd für uns, aber lecker!

Im Internet habe ich dann unter Andenbeere auch den Namen Physalis gefunden und jetzt wußte ich, dass ich die beim Einkauf  schon mal gesehen und bei Bekannten auch schon probiert hatte. Aber unsere Beeren schmeckten viel besser als die gekauften.

Jetzt hat mein Mann unser Gewächshaus geräumt und ich hab von dem unendlichen Grünzeug (mit vielen grünen Beeren, die nicht mehr reifen) auch etliche gelb- orange Leckereien geerntet.

Bei „Küchengötter“ habe ich ein Marmeladenrezept gefunden. Etwas abgewandelt und sofort zubereitet.

Die Physalis gewaschen, gut abgetrocknet und einmal durchgeschnitten.

Mit dem Mixstab püriert, 500 gr. abgewogen, in einen großen Topf gefüllt, mit 375 gr. Gelierzucker 2:1 und dem Saft von 1 1/2 Zitronen verrührt und etwa 12 Stunden ziehen lassen.

2 Äpfel geschält, entkernt und geraspelt. 250 gr. abgewogen und unter den Fruchtbrei gerührt.

Unter Rühren aufgekocht und 4 Minuten sprudeln kochen lassen. Ein paar Minzblätter kleingeschnitten und unter die fertige Marmelade gerührt. Den heißen Schaum vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und auf einen Teller gefüllt (der schmeckte nach dem Abkühlen schon mal hervorragend)

In vorbereitete, ganz heiß ausgespülte Gläser gefüllt und zugeschraubt. Einige Minuten auf den Deckel gestellt und fertig.

Ich glaub, wir kaufen uns im nächsten Frühjahr (trotz viel Grünzeug) wieder eine „Andenbeere“

Eure Aunt Meggie

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