Fleisch Kochen Obst

Pökelfleisch

Schon seit Jahren gibt es bei uns in der Familie zu Weihnachten Pökelfleisch!

Beim Schlachter habe ich uns ein etwa 2 1/2 kg. schweres Stück Rindfleisch pökeln lassen. Heiligabend dann abgeholt und in eine große Schale kaltgestellt.

Ich hab dann in einem Suppentopf 4l. Wasser (kein Salz und auch keine Gewürze) zum Kochen gebracht, das Fleisch hinein gegeben und gut 2 1/2 Stunden langsam köcheln lassen ( die Brühe soll lächeln).

Diese Brühe ist anschließend von dem Fleisch her salzig und fett genug, so das ich sie später für Suppe verwende. Bevor ich das Fleisch aufschneide, laß ich es etwa 5 Minuten ruhen.

Mit dem Elektomesser oder einem scharfen Fleischmesser in dünne Scheiben schneiden und auf eine große Platte anrichten.

In der Zwischenzeit habe ich Rosenkohl geputzt und in wenig Salzwasser (dem ich 1/2 Kaffeeelöffel Geflügelbrühe zugebe) knapp gar gekocht (die Röschen sollen nicht zerfallen) und mit Muskat abgeschmeckt. Mit einem Stück Butter und gehobelten Mandeln in eine Schüssel serviert.

Dazu gehört eine Meerrettich-Sahnesoße. Ich hab uns eine Mehlschwitze aus 40 gr. Butter, 50 gr. Mehl und 1/2 l. Milch (3,5%) gekocht. Mir 3 Eßlöffel mildem Meerrettich aus dem Glas verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Bevor ich die Soße auf den Tisch bringe, lege ich 1 Eßlöffel Schlagsahne obenauf.

200 gr. gute Butter in einen kleinen Topf schmelzen lassen und ebenfalls als Soße dazu.

Mit gekochten Kartoffeln, eingelegten Kürbis und rote Beete ist das für uns „das Festessen“.

Als Nachtisch noch einen frischen Obstsalat aus 4 Äpfeln, 2 Bananen, 1 Apfelsine, alles kleingeschnitten, mit 150 gr. halbgeschlagener Sahne, 1/2 Teelöffel Zucker und dem Saft 1 Zitrone eine runde Sache.

Weiterhin frohe Weihnachten! Eure Aunt Meggie. 

 

Das Foto ist nicht besonders scharf geworden, aber es blieb keine Zeit, ein Besseres zu fotografieren, denn derweil lief uns das Wasser im Munde zusammen.

 Ab morgen sind wir in Urlaub, vielleicht finde ich dort auch etwas zum Kochen und melde mich bei euch.

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