Krintstuut (Rosinenbrot)

Bei uns in Ostfriesland sagt man zu Rosinenbrot auf plattdeutsch: Krintstuut!

Krint kommt von Korinthen, aber es sind auch Rosinen und Sukkade im Teig, lecker solls doch sein.

700 gr. Weizenmehl, 1/2 Würfel Hefe, 80 gr. Zucker und 1 Ei habe ich in die Schüssel meiner Küchenmaschine gegeben und kurz vermischt.

80 gr. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen lassen und mit 250 ml. Milch aufgefüllt. Durch die Hitze vom Fett hat die Milch gleich eine richtige Temperatur. Ich hab sie über die Mehlmischung gegeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen.

Rosinen, Korinthen (gewaschen und abtropfen lassen) und Sukkade, je 50 gr. unter den fertigen Teig gearbeitet und etwa 45 Minuten gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig mit den Händen noch einmal durch gekneten und zu einem länglichen Brot geformt.

In eine große, gefettete Kastenform gelegt und mit etwas Milch bepinselt. Mit der Gabel mehrmals eingestochen und im Backofen (35°) 20 Minuten ruhen lassen.

Bei 200° in 45 Minuten gebacken. Nach 30 Minuten die Form mit einen Stück Alufolie abgedeckt. (Sonst wird der Stuten von oben zu dunkel)

Bei dem Duft in meiner Küche lief mir schon das Wasser im Mund zusammen.

Heute Nachmittag zum Tee ist der Krintstuut hoffentlich schon so abgekühlt, das wir ihn auch probieren können.

Übrigens hab ich früher gelernt, dass frische Hefe immer in etwas warmer Milch mit wenig Zucker aufgehen soll. Aber wenn Ihr, wie ich eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät habt, könnt Ihr die Hefe beruhigt gleich zu dem Mehl geben.

Wichtig ist, dass alle Zutaten eine Zimmertemperatur haben und die Milch – Fett Mischung handwarm ist.

Probiert mal Euer Glück und überrascht Eure Familie mit einem leckeren „Krintstuut“ Eure Aunt Meggie.



1 thought on “Krintstuut (Rosinenbrot)”

  • ich möchte dein stutenrezept ausprobieren aber ohne rosinen.wenn ich einen ganzen hefewürfel nehme habe ich zwei stuten,oder einen grossen.werde dir berichten,liebe grüsse ingrid

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