Thüringer Mohnkuchen

Ist bei Euch die Weihnachtsstimmung auch eingezogen?

Bei uns schon und das in aller Ruhe, von Weihnachtsstress keine Spur!

Wir waren am 2. Advents  – Wochenende im verschneiten Westerwald zu einem Chortreffen und das war so wunderschön, dass sich die Stimmung über die ganze Zeit gehalten hat. Ich konnte zwar nicht mitsingen, aber wenn man richtig zuhört, geht es einem gut und zwar richtig GUT!

Danach ging es hier Zuhause fast wie von selbst:  Erst Stollen kneten und dann mit Mann und Enkelin Spritzgebäck backen, die letzten Geschenke fertig machen (erzähl ich Euch später) und Weihnachtspost schreiben.

Dazu hat uns Annett einen Mohnkuchen gemacht, der einfach köstlich war, sie hat mir das Rezept gleich dazu gegeben:

Aus 500 gr. Mehl, 1 Prise Salz, 40 gr. Hefe, 1/4 l. MIlch, 100 gr. Butter, 60 gr. Zucker und 1 Ei einen Hefeteig herstellen. und 1 Stunde ruhen lassen.

Den gut aufgegangenen Teig in der Größe eines Backbleches ausrollen. Das Blech einfetten und den Teig darauf legen und noch einmal für 30 Minuten stehen lassen.

Für den Belag 1 l. Milch in einem Topf aufkochen lassen. 125 gr. Grieß und 250 gr. gemahlenen Mohn einrieseln lassen und bei wenig Hitze 30 Minuten quellen lassen. 200 gr. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 100 gr. gemahlene Mandeln, den Saft von 1/2 Zitrone und 2 Eigelb danach mit dem etwas abgekühlten Brei verrühren und den Eischnee von 2 Eiweiß vorsichtig unterheben.

Diesen Belag auf den Teig verteilen und bei 200 ° in 40 Minuten im vorgeheizten Backofen abbacken. Mit Puderzucker bestäuben und mit einer (oder mehr) Tassen Tee einfach nur noch genießen.

Oh je, der Puderzucker ist geschmolzen, aber lecker wars auf jeden Fall.

Jetzt wünsch ich all meinen Freunden und treuen Lesern ein gesundes Weihnachtsfest und viel Freude zusammen mit Euren Familien. Eure Aunt Meggie



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