Krabbenbrot

Vorgestern waren wir noch am Hafen und haben uns in einem super-sauberen Fischladen (da sah alles so appetitlich aus) Krabben gekauft.

Zu Hause haben wir uns dann zu Dritt an den Tisch gesetzt und Krabben gepuhlt. (Ich glaub, auch das kennt man nur hier oben in Norddeutschland).

Zuerst ist es gewöhnungsbedürftig, die kleinen Krabben zu knacken, aber nach und nach bekommt man den Dreh heraus und dann geht es ganz fix.

Man nimmt die Krabbe in die eine Hand und mit der anderen dreht man einmal kurz hin und her. Langsam zieht man das Schwanzende ab und vorsichtig das innere Krabbenfleisch heraus.

Ähnlich wie bei den Erbsen: Die guten in die eine, den Abfall in die andere Schüssel.

Ihr könnt jetzt schon erkennen, wie lecker das aussieht und wenn man beim Puhlen so richtig ins Erzählen kommt, merkt man gar nicht, wie die Zeit dabei vergeht und man mit der Mahlzeit fertig ist.

Ich hab uns Schwarzbrot mit Butter bestrichen und das Krabbenfleisch darauf verteilt. Mit Salz und Pfeffer bestreut. Ein paar Tropfen Zitronensaft darüber und mit Gurkenscheiben oder Salat dazu.

Zusammen mit einer Tasse Tee war es ein hervorragendes Abendbrot! Eure Aunt Meggie.



2 thoughts on “Krabbenbrot”

  • Hey Mina!

    Da hast du recht, ein Glas Alster wäre lecker gewesen, aber wir waren den ganzen Tag unterwegs und kein Tee. Da konnten wir nicht anders, der Teedurst war zu groß.

    Liebe Grüße zurück Aunt Meggie

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