Tomatenwürfel

Wie ich zu Tomatenwürfel komme?

In unser Gewächshaus kommt nur Kompost, gekörnter Rinderdung und Torfmull.

Kein Kunstdünger! Sondern nur Hornspäne und das auch erst, wenn wir die vorgetriebenen Blumen, wie Fuchsien, Geranien und die anderen Kübelpflanzen in die Beete und Kübel auspflanzen.

Das ist in etwa Anfang Mai, wir kaufen uns 7 oder 8 Tomatenpflanzen, pflanzen sie weit genug auseinander (ca 50cm.) und geben ihnen gleich eine Spirale zum Hochranken.

Im Sommer ist es eine Pracht, wenn die Tomaten wachsen und reif werden. Ich esse überhaupt keine rohen Tomaten. Aber meine Familie um so lieber und zum Verschenken sind auch noch genug da.

Im Herbst gibt es aber immer noch genug und der größte Hunger ist gestillt. Jetzt kommt meine Zeit: Ich pflücke die Tomaten, bis auf einen Rest (es finden sich immer noch Abnehmer), wasche sie und schneide sie einmal kreuz und quer durch. In einem großen Kochtopf laß ich die Tomatenstücke einmal aufkochen und stell sie auf kleiner Flamme. An Gewürzen gebe ich nur Salz und Pfeffer daran und laß das Ganze eine knappe Stunde ohne Deckel einkochen.

Heiß rühre ich dann alles durch die flotte Lotte (das ist ein Sieb mit einem extra Teil zum Durchrühren) und wenn alles erkaltet ist, verteile ich das Mus auf Eisbehälter, das sind die längliche Gefrierdosen mit einer Abtrennung für Eiswürfel. Sind die Würfel gefroren, nehme ich sie heraus und fülle sie in einen großen Gefrierbeutel. Mit dem restlichem Mus verfahre ich genau so.

So habe ich immer Tomatenwürfel zur Hand, ob für Gulasch, Soßen oder Gemüse.

Falls ihr keine eigenen Tomaten habt, probiert es mit gekauften, die gibt es immer mal im Angebot,     meint Aunt Meggie



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